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Wir schlagen vor

UNESCO – Eine kulturelle Forschungsreise

Hauptpunkte an der Route

  • Poznań

    Die Hauptstadt des Großpolens. Liegt im westlichen Teil des Landes, an der Warte, auf halbem Wege zwischen Warszawa und Berlin. Die ältesten Sehenswürdigkeiten Posens befinden sich auf dem Dominsel (Ostrow Tumski). Zu den interessantesten erhalten gebliebenen Sehenswürdigkeiten gehört die Kathedrale, die Psalterie und die 965 entstandene Marienkirche.
  • Toruń

    Die Stadt der 300 Sehenswürdigkeiten, deren Geschichte im 13. Jh. beginnt, liegt an der Weichsel. Die Altstadt wurde 1997 auf die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO aufgenommen. Die Besichtigung sollte man auf dem Rathausturm beginnen, von wo aus die Altstadt sehr schön zu sehen ist.
  • Gdańsk

    Danzig, die größte und wichtigste Stadt von den drei Städten, die eine Metropole bilden, ist auch eine von den ältesten in Polen - vor einigen Jahren feierte sie ihr Millennium. Ihre stürmische Geschichte umfasst Herrschaftszeiten von Teutonischen Königen, gefolgt von einer Eingliederung Preußens und letztendlich die Unabhängigkeit nach dem Ersten Weltkrieg. Der Umbruch kam erst in Zeiten des Zweiten Weltkrieges und der „wind of changes” blies in eine der Schiffswerften in Danzig wodurch die solidarische Bewegung wurde geboren. Danzig Sopot und Gdynia bilden zusammen ein Zentrum für Kultur- und
    Wissenschaftsevents, sowie eine hervorragende Umgebung von Häfen und Strände vergleichbar mit Kopenhagen, Lübeck oder dem Haag. Dennoch ist jede der drei Städte anders: Danzig bedeutet Geschichte, Kultur und Wissenschaft; Sopot ist mehr ein Strandort und Gdynia, die jüngste, ist ein Beispiel für Verstädterung des frühren 20. Jahrhunderts. Gdansk, im Herzen des Dreistädtengebiet, ist ein ideales Ziel für eine Stadtpause und eine schöne Art, den Norden von Polen und das russische zu entdecken.
  • Malbork Schloss

    Malbork, ein in die Liste der UNESCO aufgenommenes Schloss. Begonnen von Teutonischen Rittern im Jahre 1276, ist es im Laufe der Jahre erweitert worden und heute ein klassisches mittelalterliches Beispiel seiner Art, mit bis zu 4,5 m dicken Mauern. Der Großteil der Räume des Schlosses ist heute für Besucher zugänglich.
  • Warszawa

    Warszawa ist die Hauptstadt Polens und der Knotenpunkt aller Reiserouten. Nach einer nahezu völligen Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs erwachte es zu neuem Leben. Warszawa entwickelte sich zu einer modernen Stadt und zum Zentrum für Kultur, Wissenschaft und
    Handel. Dies zieht Millionen von Reisenden an, deren Wunsch ist es, die
    Hauptstadt zu entdecken und wichtige Orte für die moderne Weltgeschichte zu besuchen aber ebenso an Festivals, Konzerten und Messen teilzunehmen oder Einkäufe zu tätigen. Die Stadt ist das perfekte Ziel für einen Wochenendtrip und auch einer der Ausgangspunkte für unsere Polenreisen.
    Warszawa – Tour
    Unsere Stadttour fängt in der Altstadt an - der Stadtteil, der nach dem zweiten Weltkrieg nach Originalplänen wieder aufgebaut wurde und heute zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Der zentrale Platz ist der Marktplatz, von dem kleine Gassen zu der mittelalterlichen Verteidigungsmauer, zum Barbakan, der Kathedrale des heiligen Johannes und dem königlichen Schloss führen, wobei Letzteres ein Beispiel für die Kunst des Wiederaufbaus ist. Warszawa ist die Stadt
    der königlichen Residenzen, die sich entlang der königlichen Route befinden. Die Strecke führt uns durch die schönsten und wundervollen städtischen Strassen und Alleen, wie Krakowskie Przedmiescie, Nowy Swiat Strasse und die Ujazdowskie Allee. Diese Strasse führt am Lazienki Palastpark vorbei und endet in Wilanow nahe dem königlichen Palast.
    Der Königliche Palast
    Damals das Haus der Königsfamilie und der Sitz des Parlaments beherbergt heute der königliche Palast das Schlossmuseum. In den Folgen des Warschauer Aufstands wurde das Schloss vollständig von den Deutschen zerstört und erst im Jahre 1974 wurde der Wiederaufbau beendet. Ehemals offizielles Wohnhaus des polnischen Königs wurde es mit Beginn des 17. Jh. bis zum Ende des 18. Jh. auch Sitz des Parlaments.
    Lazienki Palast und Park
    Dies ist wohl einer der schönsten Parks im Zentrum von Warszawa. Einst
    Jagdgebiet, wurde er im 18. Jh. in einen Park nach englischen Vorbild mit
    formellen Gärten verwandelt. Neben dem am Ufer des Sees errichteten neoklassizistische Lazienki Palast befinden sich die Orangerie, der Myslewicki Palast, das astronomische Observatorium, der Belvedere Palast und das Amphitheater im griechischen Stil. Einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das Frederic Chopin Denkmal, wo jeden Sommer Konzerten gegeben werden.
    Wilanow Palast und Park
    Anfang des 17. Jhs. wurde dieser Barockpalast mit seinen Gärten zur
    königlichen Sommerresidenz. Nach dem Krieg verwandelte man ihn in ein
    Museum mit einer reichen Sammlung an polnischen Portraits sowie Beispielen originaler Möbelstücke und Inneneinrichtungen. Neben dem Palast befindet sich das Postermuseum, wohl das erste seiner Art in der ganzen Welt. Der Palast ist von dem Park und den Gärten in englischen Style umgeben - einfach perfekt für eine Pause während ihres Besuches.
    Auf den Spuren der jüdischen Geschichte Vor dem Zweiten Weltkrieg umfaßte die jüdische Gemeinde ein Drittel der Stadtbevölkerung und bewohnte einen verhältnismäßig großen Stadtteil, der jedoch in November 1940 von dem Rest der Stadt isoliert und in ein schmales Ghetto umgewandelt wurde. Heutige Spuren des jüdischen Warschaus schließen
    die Nozyk Synagoge, das Jüdische Theater, das Ghettoheldendenkmal, den
    Umschlagplatz, den Jüdischen Friedhof, das Institut für Jüdische Geschichte und die Ghettomauer ein.
  • Wilanów Palast und Park

    Anfang des 17. Jh. wurde dieser Barockpalast mit seinen Gärten zur königlichen Sommerresidenz. Nach dem Krieg verwandelte man ihn in ein Museum mit einer reichen Sammlung an polnischen Portraits sowie Beispielen originaler Möbelstücke und Inneneinrichtungen. Neben dem Palast befindet sich das Postermuseum, wohl das erste seiner Art in der
    ganzen Welt. Der Palast ist von dem Park und den Gärten in englischen Stil umgeben - einfach perfekt für eine Pause während ihres Besuches.
  • Żelazowa Wola und Brochow

    Diese kleine Stadt, westlich von Warszawa, ist ein sehr bekanntes Ziel für viele Besucher Polens. Dort wurde der berühmte polnische Komponist und Nationalheld Frederic Chopin geboren. Das Museum zeigt originale Möbelstücke und persönliche Gegenstände, aber es wird auch für Sommerkonzerte genutzt. Jeden Sonntag finden Sommerkonzerten in dem kleinen Haus und Park statt. Brochow liegt 11 km von Zelowa Wola und hat eine Ziegelstein-Pfarrkirche, wo seine Geburtsurkunde gezeigt wird.
  • Zamość

    Die Stadt wurde vom Großkanzler und Polens führenden Staatsmann Jan Zamoyski als Hauptstadt seiner Latifundien gegründet. Entworfen wurde sie als eine Festung, die den Besitz der Zamoyski vor den Angriffen der Tataren und Kosaken verteidigen sollte. Der Markt von Zamosc gehörte im 16. Jh. zu den größten Marktplätzen Europas. Den Markt beherrscht das manieristisch-barocke Rathaus. Die größte Zierde des Marktes sind die armenischen Häuser.
  • Kraków

    Krakow - ein Kunstschatz aus verschiedenen Kunstepochen ist auch die Hochburg der Kunstrichtung Jugendstil in Polen. Die besten Beispiele der polnischen Jugendstilarchitektur sind in Krakow zu finden, z.B. das Alte Theater, der sog. Palast der Kunst am Szczepanski Platz sowie zahlreiche Mietshäuser. Stanislaw Wyspianski - ein sehr begabter Künstler: Maler, Dichter und Theaterreformator ist der herausragende Vertreter der polnischen Jugendstilkunst. Interessant ist ein Besuch im Wyspianski-Museum sowie in der Franziskaner Kirche, wo die äußerst originelle, von Wyspianski entworfene, Innenausstattung sehenswert ist: Jugendstil-Wandmalerei mit wunderschönen Blumenmotiven sowie Glasfenster von ungewöhnlicher Schönheit.
  • Salzbergwerk in Wieliczka

    Die historisch wertvolle Salzmine in Wieliczka ist ein beliebter Ausflugsort, vor allem der ausländischen Besucher. Es ist die weltweit einzige Salzmine, in der seit dem Mittelalter bis heute Salz gewonnen wird. Die heutige Salzmine besteht aus einem Labyrinth unterirdischen Gänge und Kammern. Sie ist ca. 300 km lang. Eine Perle des Salzbergwerk ist Kapelle der hl. Kinga mit wunderschönen Salzskulpturen und feingearbeiteten Lüstern. Von 1978 steht sie auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

  • Auschwitz - Birkenau Museum

    Im Staatlichen Museum des ehemaligen Vernichtungslager, das 1947 auf dem Gebiet der Konzentrationslager Auschwitz I. und Auschwitz II. - Birkenau errichtet wurde, wird der Besucher Zeuge des größten Massenmordes in der Geschichte der Menschheit. Im Jahre 1979 wurde Auschwitz - Birkenau auf die Liste der UNESCO eingetragen.
  • Wadowice

    Heimatstadt des Papstes Johannes Paul II. Auf dem Markt befindet sich die Marienkirche und gleich daneben das Geburtshaus (heute Museum) von Karol Wojtyla.
  • Kalwaria Zebrzydowska

    Idee, die Klosteranlage und die sog. Kreuzwege (Stationen der Passion Christi) zu errichten, stammte von dem Krakauer Woiwoden Mikolaj Zebrzydowski, der in den umliegenden Hügel eine Ähnlichkeit zu Jerusalem sah. Zuerst entstanden das Bernardinerkloster und die Kirche und später zahlreiche, die einzelnen Bauten von Jerusalem nachahmenden Objekte, die dann zu den einzelnen Kreuzwegstationen wurden. Seit 1999 Jahr auf der UNESCO Liste.
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